Philosophie:

"Es ist ein Unterschied, ob ein Hund seinem Menschen folgt, aus Angst wegen eines Fehlers bestraft zu werden, oder ob der Mensch der attraktive Mittelpunkt im Leben eines Hundes ist" (Dr. rer. nat. Ute Blaschke- Berthold))

Allgemeines:

Dieser Satz umschreibt signifikant meine Art des Umgangs mit Hunden, sowohl privat als auch als Hundetrainerin. Wer diesen Satz so für sich und seinen Hund ohne wenn und aber mittragen kann, wird sich in meinem Training wieder finden und wohl fühlen.
Die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an unsere Hunde haben sich im Laufe der letzten Jahre ebenso gewandelt, wie unsere wissenschaftlich erlangten Erkenntnisse über das Verhalten und Lernen des Hundes. Als ein Trainer der heutigen Zeit, trage ich diesen Entwicklungen Rechnung. Zum einen, indem ich mir soviel Wissen als möglich über hochwertige Fortbildungen und Veröffentlichungen aneigne und zum anderen, indem ich meine Arbeit ständig kritisch hinterfrage auf ihre Aktualität und Effizienz.

>>> nach oben

"Das Wesen Ihres Hundes bleibt durch unsere gemeinsame Arbeit unangetastet, wir lernen sein Verhalten besser zu verstehen, Konflikte zu erkennen, alternative Lösungen anzubieten und zu akzeptieren, dass er bei allem ein Hund sein darf." (Heike Hillebrand)

Methoden:

Meine Methoden, nachdem wir ein krankheits- bzw. schmerzinduziertes Verhalten ausschließen konnten, sind u.a. die klassische und die operante Konditionierung, das Auftrainieren von Alternativverhalten, die positive Verstärkung über sekundäre und tertiäre Verstärker(Marker/ Klicker/ Target), konditionierte Entspannung, Pendeltraining, geistiger Ausgleich über Kopfarbeit und Impulskontrolle. Sie lernen eine klare Kommunikation über bewussten Einsatz von Körpersprache und zuverlässig, positiv auftrainierten Hörsignalen. Lassen Sie sich jetzt nicht durch das fachliche Kauderwelsch verwirren, mit denen brauchen wir uns nicht zu belasten. Unser gemeinsames Training besteht aus sich ergänzenden Bausteinen, die leicht begreifbar und umsetzbar sind. Wir arbeiten unaufgeregt und ruhig, meine Aufmerksamkeit liegt immer darauf, dass weder der Hund noch sein Mensch überfordert werden. Es gibt immer genügend Freiraum für sämtliche Fragen und jede erarbeitete Lektion, liegt Ihnen grundsätzlich auch schriftlich vor. Ich möchte, dass Sie durch mein Training Ihren Hund und seine Befindlichkeit besser "sehen" lernen, damit Sie zukünftig schwierige Situationen eher erkennen und eingreifen können. Das frühe Erkennen einer potentiell stressigen Situation, gibt Ihnen die Möglichkeit Ihren Hund nicht in diese Konfliktsituation zu bringen und ihn, wenn es doch passiert, nicht allein mit der Auflösung zu lassen, sondern aktiv eingreifen zu können. Dies nimmt Ihnen das Gefühl der Ohnmacht und Ihrem Hund gibt es Sicherheit, weil er sich auf Sie verlassen darf und kann.

>>> nach oben

Warum ich über positive Verstärkung arbeite? Aus mehreren Gründen. Einer ist, dass es nach heutigem Wissenstand keinen Sinn mehr macht über veraltete, hierarchische Erziehungsmodelle nachzudenken. Meine Aufgabe sehe ich darin, Ihnen zu vermitteln, wie ein partnerschaftlicher, ruhiger, freundlicher Umgang mit Ihrem Hund möglich sein kann und das die oft geschürte Angst damit in Chaos und Anarchie unter zu gehen, unbegründet ist. Ein weiterer wichtiger Grund ist für mich, dass es im Gegensatz zu allen sonst angewandten Trainingsmethoden, keinerlei Nebenwirkungen hat und ganzheitlich greift. Meine Verantwortung als Trainer sehe ich darin weder Sie noch Ihren Hund in Gefahr zu bringen, sich körperlich oder geistig zu verletzen. Ich möchte nicht die Symptomatik Ihres Problems bekämpfen, sondern den Ursachen auf den Grund gehen, um Ihnen und Ihrem Hund zu helfen. Eine Löschung von einmal verknüpften Verhaltensweisen ist nicht möglich, aber das Erkennen des dahinter stehenden Musters. Damit finden wir genug Möglichkeiten, Situationen zu erkennen, zu intervenieren und Alternativen zu dem unerwünschten Verhalten anzubieten und als neuen Ausweg in ähnlichen Konflikten zu verknüpfen.

>>> nach oben

"Man sieht immer nur das, was man erwartet zu sehen."(Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold)

Grundsätzliches:

Um diesen menschlichen Fehler der emotionalen Brille, bei meiner Arbeit soweit als möglich auszuklammern, habe ich bestimmte Grundsätze: Ich lege bei meiner Arbeit keinen Wert auf rassespezifische Klassifizierungen. Warum? Weil es mir und meiner Arbeitsweise im Weg stehen würde einen Hund und seine Problematik auf seine eventuellen Rassepräferenzen zu reduzieren. Dieser Reduzierung auf Rassestandards haben wir letztlich die unerträglichen, ungerechtfertigten Rasselisten der jeweiligen Landeshundeverordnungen der einzelnen Bundesländer zu verdanken. Wichtig ist ein problematisches Verhalten zu erkennen und einordnen zu können, fernab von Vorurteilen/ Standards über eine bestimmte Rasse und deren "typgerechtem" Verhalten.
Denn: Ob das gezeigte Verhalten aufgrund einer langjährigen Zuchtauslese auf ein bestimmtes Zuchtziel hin, einer unglücklich verlaufenen Sozialisation, einer Traumatisierung, eines gesundheitlichen Problems oder anderer Gründe gezeigt wird, ändert nichts an der Art, wie ich das Problem angehen würde, geschweige denn mein Training aufbauen. Im Gegenteil, je objektiver ich einen Hund und nur sein tatsächliches Verhalten zu beobachten vermag, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an der richtigen Stelle im Training anzusetzen, um Ihnen und Ihrem Hund kompetent zu helfen.

Natürlich gehrt zu meinem Ausbildungsrepertoire das Wissen um Zuchtziele bestimmter Rassen und es hilft mir bei der präventiven Beratung vor Anschaffung eines Hundes einer bestimmten Rasse. Hier ist das Wissen um jahrzehntelanger Auslese auf ein Ziel hin, wichtig um einen Ausblick zu geben können, was den neuen Halter erwarten könnte, wenn er an ein Paradebeispiel der bevorzugten Rasse gerät und inwieweit das mit seinen Wünschen an einen Hund korreliert.

>>> nach oben

Mein Training findet immer in der realen Umwelt Ihres Hundes statt. Die reale Umwelt Ihres Hundes sind Sie und sein räumliches Umfeld. Dafür besuche ich Sie zu Hause und es erfolgt eine gründliche Anamnese in einem Erstgespräch. Aus dieser Anamnese erfolgt ein Trainingsplan, der individuell auf Sie und Ihren Hund zu geschnitten ist. Dabei ist dieses Konzept nie starr, sondern wird immer den tatsächlichen Gegebenheiten und spontanen Situationen angepasst.
Beim gezeigten Verhalten ihres Hundes sind Sie ein wichtiger Faktor, manchmal auch als auslösendes Element bestimmter Verhaltensweisen. Aus diesem Grund nehme ich Ihnen Ihren Hund nicht ab, er würde sehr wahrscheinlich, dadurch dass ein Auslöser in seiner Verhaltenskette fehlt, die unerwünschte Problematik gar nicht oder anders zeigen. Mir ist es wichtig, dass Sie lernen Ihren Hund besser ein zu ordnen und dass Sie Strategien erlernen, unerwünschtes Verhalten zukünftig besser kanalisieren zu können, denn sie leben mit Ihrem Hund tagtäglich.

Unser gemeinsames Training ist geprägt von Zeit- Zeit für Sie und Ihren Hund, Erlerntes zu vertiefen und sich setzen zu lassen. Jedes Hund-HalterTeam hat ein individuelles Zeitbedürfnis, dieses Bedürfnis gibt die jeweils neuen Trainingstermine vor.

>>> nach oben

Warum sollte ein Training auch auf den Menschen abgestimmt sein? Weil jeder Mensch anders ist und es wenig nachhaltig wäre Sie in ein Konzept zu pressen, dass nicht Ihrer Natur entspricht. Zudem arbeite ich auch öfter mit Menschen die ein körperliches oder geistiges Handicap haben, spätestens hier würden fragwürdige"Patentrezepte" als unzulänglich und nicht umsetzbar entlarvt. Auch ohne Behinderung hat sich gezeigt, dass Kunden, denen ein Ihnen wesenfremdes Trainingskonzept übergestülpt wurde, es nur schwierig umsetzen konnten, um es dann ziemlich schnell wieder aufzugeben mit einem frustrierenden Misserfolg für Hund und Halter.
Das wollen wir in unserem Training nicht, wir wollen leicht anzuwendende, transparente Methoden, nachhaltige Erfolge und Freude beim Trainieren auf allen Seiten, nur das macht auch die Trainerin glücklich.

>>> nach oben

Hilfsmittel:

Meine technischen Hilfsmittel sind das Geschirr (Halsband), Leine, MArkerwort, Klicker, Target, Pfeife, Belohnungsvarianten( Lecker/ Spielzeug / Reizangel/ Lobwort/ soziale Zuwendung/ Spiel, konditionierte Entspannung.etc.).
Bei Hunden, die schon durch Beschädigungsbeißen auffällig geworden sind, ein positiv auftrainierter, passender Maulkorb. Ende.

Ich lehne kategorisch jedwedes Mittel ab, das dazu geeignet ist beim Hund einen Schmerzreiz oder Meideverhalten hervorzurufen. Darunter fallen alle Starkzwangmittel, aversive Reize(Sprühhalsband/ Rappeldose/ Fischer Disc/ Wurfkette/ Sprühflasche/ Erziehungsgeschirr, Halti, etc.), aber auch strafende Handlungen, wie Anschreien, Nackenschütteln, Leinenruck, "Alphawurf", Ohrenzwicken und so weiter.
  

zurück zum Anfang